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Nicht nur Geschmackssache!

 

Mononatriumglutamat oder E 621, wie es von Lebensmittelchemikern auch bezeichnet wird, findet immer häufiger und in immer mehr Lebensmitteln den Weg auf unsere Speiseteller.

Die Verwendung dieses Geschmacksverstärkers ist jedoch umstritten, denn neben einem intensiveren Eigengeschmack der Nahrung, werden E 621 durchaus auch wenig erfreuliche Reaktionen nachgesagt.

 

Mehr Hunger durch Glutamat

Gegner und Nahrungsmittelschützer vermuten, dass die Glutaminsäure und die chemischen Abkömmlinge, wie z.B. das Mononatriumglutamat, im Verdacht stehen, toxische Reaktionen auszulösen. Ebenso werden Leberschädigungen durch den kontinuierlichen Verzehr von Mononatriumglutamat nicht ausgeschlossen. Glutamat wirkt zudem appetitanregend und löst Hungergefühl aus. Verlässliche Studien, in denen die Gefährlichkeit von E 621 widerlegt werden könnten, gibt es bis heute allerdings nicht. So sollte jeder für sich entscheiden, ob er auf den Geschmacksverstärker verzichten möchte oder nicht.

Studien signalisieren Gesundheitsgefahr

John W. Olney stellte in den 60er Jahren in Tierversuchen fest, dass Glutamat als Neurotransmitter einen direkten Einfluss auf die Stoffwechselvorgänge von Nerven-zellen hat, was bei überhöhten Konzentrationen, vereinfacht ausgedrückt, zu einer Vergiftung der Nervenzellen führte. Der Verdacht liegt daher nahe, dass E 621 möglicherweise nicht unwesentlich an der Entstehung von Nervenkrankheiten wie Alzheimer beteiligt ist. In anderen Tierversuchen wurde festgestellt, dass Aspartam und E 621 in Kombination zu degenerativen Erkrankungen, Deformierungen und extrem fetten Ratten geführt haben.

Ein Zusammenhang mit Parkinson?

Glutaminsäure ist ein Botenstoff (Neurotransmitter), der die Funktion hat, an den Nervenenden Informationen zu übertragen. Wird im Gehirn zu viel davon produziert, werden zu viele Informationen gleichzeitig übertragen. Das Gehirn ist in einem ständigen Erregungszustand, es steht sozusagen unter Strom und es kommt zu einer Reizüberflutung, die zu Zitterbewegungen wie bei Morbus Parkinson führen kann (interessant ist zu wissen, dass eines der wichtigsten Medikamente gegen Parkinson die Wirkung der Glutaminsäure im Gehirn blockiert).

Die China-Restaurant-Krankheit

Norbert Treutwein, ein anerkannter Ernährungspexperte, schreibt hierzu: „Allerdings ist Glutamat, wie die Salze der Glutaminsäure heißen, nicht so ganz ohne. Der menschliche Körper produziert zwar selbst täglich etwa 50 Gramm ungebundenes Glutamat, das in verschiedenen wichtigen Stoffwechselprozessen verwendet wird, hauptsächlich zur Anregung der Nervenzellen. Empfindliche Menschen reagieren aber auf ein Überangebot von so genanntem freiem Glutamat, wie es als Geschmacksverstärker aus Beutelsuppen und Streuwürze kommt, mit unterschiedlichsten Beschwerden: Kribbelgefühle auf der Haut, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel, Muskelkrämpfe oder Nackenschmerzen.
Diese Symptome wurden vor ein paar Jahrzehnten als Chinarestaurant-Syndrom bekannt. Und zwar weil die chinesische Küche verschwenderisch mit Mononatriumglutamat umgeht, wie der beliebteste Geschmacksverstärker aus dieser Gruppe heißt.“

Auszug aus: 
Norbert Treutwein: Die Fettlüge, 2006
Südwest Verlag, ISBN 978-3-517-08241-7

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